Die Interviews

Menschen muslimischen Glaubens erzählen auf INTEGRATIONSNETde über ihre Integrationserfahrung in der Bundesrepublik Deutschland und in der Republik Österreich, über ihre Herkunft und über ihre Vorstellungen für die Zukunft.

Zum Beispiel Ali Süsem. Er kam 1972 aus dem Nordkurdistan/Türkei nach Deutschland. Der Kurde fürchtet, er müsse seine Kultur aufgeben, um in Deutschland als integriert zu gelten, aber das will er nicht. Oder Servet Gürbüz, die als Cutterin in Berlin arbeitet. Sie berichtet von ihrer Jugend in Köln und davon, wie die deutsche Gesellschaft sie und ihre Eltern aufgenommen hat. Muslimin will sie trotz aller Integration bleiben, und auch für das „Kopftuch“ tritt sie ein, obwohl sie selbst keines trägt. Oder Shaker Assem. Er vertritt eine unter Muslimen umstrittene Gemeinschaft. Für uns ist das kein Grund, seine Meinung unter den Teppich zu kehren, zumal wir auch Stimmen dokumentieren, die seiner Auffassung von Islam und Integration krass gegenüberstehen. Das gilt auch für Dr. Yavuz Özoguz, der als Betreiber der Internetseite „Muslim-Markt“ einen grossen Einfluss auf Muslime in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich ausübt. Wenn wir bekannte Persönlichkeiten wie Aiman A. Mazyek vorstellen, den Vorsitzenden und vormals Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, dann wollen wir mehr hören als Tagesschau-Statements. In unseren Interviews fragen wir nach Hintergründen, nach persönlichen Erfahrungen und Empfindungen.

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Muslime haben ganz unterschiedliche Meinungen zum Thema „Integration“. Einige haben kein Problem damit, sich anzupassen, damit sie in Ruhe hier leben können, viele misstrauen der Werbung für Integration und verlangen stattdessen Partizipation, andere lehnen jeden Ansatz von Integration strikt ab, weil dies für sie der erste Schritt zur Assimilierung ist. Wer einen Eindruck gewinnen will vom muslimischen Meinungspluralismus, braucht sich nur die sehr erfolgreiche Internetseite muslim-markt.de anzusehen oder, auf ganz anderer Ebene, einladungzumparadies.de bis hin zu igmg.de. Bei der Auswahl unserer Interviewpartner haben wir keine Berührungsängste. Wir wollen allen ein Forum bieten, solange sie das deutsche Recht respektieren.

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